Belastungsversuche an der Nibelungenbrücke

In den beiden Nächten vom 19. bis 21.November 2025 wurden an der Nibelungenbrücke Belastungsfahrten durchgeführt. Ziel war dieser Versuche war es, das statische und dynamische Verhalten des Bauwerks unter definierten Belastungen zu untersuchen.

Am 19. November fand im Vorfeld der Versuche ein Jour fixe zur digitalen Erhaltung der Nibelungenbrücke statt. Andreas Jackmuth (LBM Worms), Chris Voigt (MKP GmbH) und Chongjie Kang (TU Dresden) berichteten dabei aus Sicht der Straßenverwaltung, des Ingenieurbüros und der Forschung über den aktuellen Stand der Arbeiten an der Brücke. Anschließend hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, die installierte Sensorik im Hohlkasten der Brücke zu besichtigen.

Ab 19 Uhr begannen die eigentlichen Versuche. Dabei wurden vier 30-Tonnen-Lkws in unterschiedlichen Lastpositionen über die Brücke geführt, während das statische und dynamische Bauwerksverhalten der Brücke kontinuierlich gemessen wurde. Auch Projekte des SPP 100+ waren beteiligt. Die TU Dresden und die Universität Duisburg-Essen unterstützten die Versuchsplanung mit numerischen Untersuchungen und die RWTH Aachen erprobte ein innovatives DFOS-Patch zur Messung von 2D-Dehnungsfeldern an der Brücke.

Unser besonderer Dank gilt dem LBM Worms, MKP und Eiffage für die hervorragende Organisation der Belastungsversuche und des Rahmenprogramms.