PhD-Workshop 2026 in Stuttgart
Vom 21. bis zum 23. April 2026 fand an der Universität Stuttgart der diesjährige PhD-Workshop des DFG-Schwerpunktprogramms SPP 2388 „Hundert Plus“ (SPP 100+) statt. Drei Tage lang kamen die Promovierenden des Schwerpunktprogramms sowie Forschende assoziierter Institutionen zusammen, um sich fachlich auszutauschen, ihre Soft Skills weiterzuentwickeln und Einblicke in die Forschung außerhalb der Universität zu gewinnen.
Der erste Tag begann mit einem Grußwort von Prof. Michael Haist. Im Anschluss folgten Vorträge zum Themenschwerpunkt „Start-ups aus der Forschung“. Bastian Strybny (hs2 Betoningenieure GmbH) und Julia Hau (Spree Monitoring GmbH) stellten ihre Erfahrungen bei der Existenzgründung vor und zeigten Möglichkeiten, die eigene Forschung nach der akademischen Laufbahn in die Praxis zu überführen. Steffen Kappes und Stefan Hug (FARO INSIGHT) ergänzten diese Perspektive um die Sicht eines Großunternehmens. Den Abschluss des ersten Tages bildete eine Führung durch die ARENA2036, einen Forschungscampus, der als Innovationsplattform für die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft mit Schwerpunkt auf Mobilität der Zukunft dient.
Der zweite Tag war dem Soft-Skill-Workshop „Sketch Notes“ gewidmet. Die Promovierenden lernten, wissenschaftliche Inhalte visuell aufzubereiten und komplexe Sachverhalte wie das eigene Forschungsthema durch einfache Skizzen verständlich zu vermitteln – eine wertvolle Kompetenz für Vorträge, Lehre und Wissenschaftskommunikation. Anschließend besuchten die Teilnehmenden gemeinsam den Stuttgarter Fernsehturm, den weltweit ersten Fernsehturm aus Stahlbeton.

Der dritte und letzte Tag thematisierte die Forschung in Unternehmen. Matthias Hillebrand (Bremer SE), Manuela Jungmann (Züblin AG) und Lorenz Haspel (sbp SE) gaben Einblicke in ihre tägliche Arbeit und zeigten, wie sich wissenschaftliche Methoden in industriellen und außeruniversitären Kontexten anwenden lassen.

Wir danken allen Vortragenden für ihre offenen Einblicke sowie allen Teilnehmenden für die lebhaften Diskussionen und den gelungenen Austausch. Ein besonderer Dank gilt den Organisatorinnen und Organisatoren der Universität Stuttgart für die hervorragende Ausrichtung des Workshops.